01. Dezember 2023 bis 30. November 2026


  • Bundesministerium für ­Forschung, Technologie und Raumfahrt
  • Programm WIR!
  • Projektträger Jülich

  • ASA Spezialenzyme GmbH
  • RAMPF Advanced Polymers GmbH & Co. KG

Reststoffe der Lebensmittelproduktion sind aussichtsreiche Rohstoffe für die fermentative Gewinnung von Plattformchemikalien genutzt werden. Für die praktische Nutzung sind Anpassungen und Optimierungen in den Bereichen Up- und Down-Stream-Prozesse sowie der Fermentationstechnik erforderlich.

Das Ziel des Vorhabens FermBioPol ist die Nutzung von stärke-haltigen Reststoffen aus der Lebensmittelproduktion für die fermentative Gewinnung von bifunktionellen Molekülen für die Produktion von biobasierten Polymeren.

Ziel des Verbundprojekts FermBioPol ist die Produktion von Plattformchemikalien auf Basis von stärkehaltigen Reststoffen der Pizza- und Backwarenindustrie. Die Arbeitsschritte des Vorhabens umfassen hierbei die Bereitstellung von Substratlösungen aus stärke-haltigen Reststoffen, die fermentative Gewinnung der entsprechenden bifunktionellen Moleküle und die Aufarbeitung und Nutzung der Moleküle für die Herstellung von biobasierten Polymeren. Hierbei fokussiert sich das Projekt auf Moleküle, welche die Grundbausteine verschiedener biobasierter Polymere bilden. Dies umfasst insbesondere bifunktionelle Moleküle wie Milchsäure, Bernsteinsäure und Butandiole. Diese sollen mittels effizienter fermentativer Verfahren in hohen Produkt-Konzentrationen aus reststoffbasierten Substratlösungen gewonnen werden. Die Entwicklung dieser effizienten Fermentationsverfahren erfolgt vom Labormaßstab bis in den technischen Maßstab. Die so gewonnenen Rohextrakte sollen in einem Downstream-Prozess aufgearbeitet werden, um eine maximale Produkt-Konzentration mit möglichst hoher Reinheit zu erreichen, welche dann für die Produktion von biobasierten Polymeren eingesetzt werden kann. Innerhalb des Verbundprojektes fokussiert sich das PFI schwerpunktmäßig auf die Entwicklung und Optimierung der Fermentationstechnik. Der Projektpartner ASA Spezialenzyme GmbH ist für die Downstreamprozesse und das Upscling der Fermentationsverfahren zuständig. Die Rampf Advanced Polymers nutzt die aufgereinigten bifunktionellen Moleküle für die chemische Synthese zu vernetzten Polyolen und demonstriert die praktische Anwendung.

Das Projekt mit dem Förderkennzeichen FKZ 03WIR4509A wird im Rahmen des Förderprogramms „WIR!-Wandel durch Innovation in der Region“ über den Projektträger PTJ mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanziell unterstützt.

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