Recyclingverfahren und Demontage allgemeiner Schuhkomponenten, einschließlich elektronischer Module, mit Möglichkeiten zur Wiederverwendung von Komponenten und Materialien auf der Grundlage einer modularen Bauweise.

Ausgangslage & Projektbeschreibung
Ziel des Projekts war es, Schuhe so zu konstruieren und zu demontieren, dass die einzelnen Komponenten möglichst präzise voneinander getrennt werden können. Hierfür wurde ein Katalog an Konzepten für einen modularen Schuhaufbau sowie eine produktionsgerechte Konstruktion entwickelt, die sowohl die Demontage als auch die Fraktionierung der verschiedenen Schuhbestandteile ermöglichen. Die bei der Fraktionierung entstehenden Restfraktionen sollen einer erneuten Nutzung zugeführt werden. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Ansätze zur Wieder- und Weiterverwertung untersucht, darunter thermochemische Verfahren wie Pyrolyse und Hydrolyse. Auf dieser Basis konnte das Verfahren mit dem höchsten ökologischen Wiederverwertungspotenzial identifiziert werden.

Um die Anforderungen einer Zero-Waste-Ökonomie zu erfüllen und – insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung „smarter“ Schuhe – die Vorgaben des Elektrogerätegesetzes einzuhalten und das Abfallaufkommen zu reduzieren, ist es erforderlich, die in der Herstellung verwendeten Materialien recycelbar zu gestalten. Dies setzt demontierbare Schuhkonstruktionen voraus. Die materialspezifische Trennung von Komponenten wie Sohlen, Leder, Textilien und Elektronik soll mit Hilfe einer am PFI entwickelten Schuhfraktionierungsanlage realisiert werden. Die im Projekt analysierten und weiterentwickelten Schuhmodule dienen dazu, die Demontageschritte dieser Anlage zu optimieren, sodass die einzelnen Bestandteile während der Fraktionierung zuverlässig separiert, kategorisiert und sortiert werden können.
Ziel ist es, die energetische und stoffliche Nutzung der Restfraktionen am Ende der Lebensdauer der Schuhe zu maximieren und damit eine nachhaltige Verwertung der verfügbaren Materialien sicherzustellen.

wie sie derzeit in Schuhen zu finden ist.

Sie haben Fragen zum Projekt?
Ihr Ansprechpartner:

Peter Schultheis
Engineering
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