Entwicklung einer langzeitstabilen Oberflächenvorbehandlung zum Einsatz von Elastomersohlen in der Schwerschuhindustrie

In diesem Forschungsprojekt wurde der Einsatz innovativer umweltfreundlicher Verfahren untersucht, um die im Rahmen des Vorgängerprojektes beobachteten positiven, aber sehr kurzlebigen Effekte der Oberflächenvorbehandlung von Elastomer-Sohlen in Hinblick auf ihre Verklebbarkeit über einen längeren Zeitraum zu erhalten. Eingesetzt wurden im Vorgängerprojekt „UV-Plasma“ Atmosphärendruckplasmen und die Bestrahlung mit UV-Licht bei unterschiedlichen Wellenlängen. Damit wurde eine Verbesserung der Verklebbarkeit erzielt, speziell beim Anschäumen von PUR-Zwischensohlen. Der Einsatz umweltbelastender halogenierter Lösungsmittel konnte damit vermieden werden.

Im Laufe des Projekts wurden dann unterschiedliche Vorbehandlungsmethoden und Beschichtung getestet. Dies geschah nach vorgegebenen Alterungsszenarien durch Bestimmung des Schälwiderstandes nach einer Verklebung, begleitet von einer oberflächenanalytischen Untersuchung zur Identifikation des Versagensmechanismus. Auf Basis der Forschungsergebnisse dieses Projektes können langzeitstabile und lösungsmittelfreie Verfahren zur Verklebung von Elastomeren in der Schuhindustrie eingeführt werden. Es zeigte sich jedoch auch, dass im Einzelfall eine weitere Abstimmung der Hersteller bezüglich der Additivierung der beteiligten Rezepturen notwendig ist.

Dankssagung:

Das IGF-Vorhaben 20787 BG der Forschungsvereinigung (Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens e.V.) wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und – entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Den Abschlussbericht zu diesem Forschungsvorhaben finden Sie hier.

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